Gerd Jütten | Venedig
Gerd Jüttens Venedig-Bilder wirken gleichsam wie aus der Zeit gefallen. Venedig ohne Markusdom und Rialtobrücke, ohne Souvenirs und Softeis, ohne Menu turistico und vor allem: ohne Touristen. Kehrt tatsächlich jemals Stille ein in dieser Stadt? Auf jeden Fall dürften die Fotos wohl kaum in der Hauptreisezeit oder während einer Biennale gemacht worden sein.
Jütten läßt uns – ohne Pathos und fern von nostalgischer Schwärmerei – in den Kultur- und Lebensraum der Stadt eintauchen. In zeitlosen Schwarzweiß-Aufnahmen zeigt er das trotz aller Abnutzungsspuren und Blessuren immer noch großartig und ursprünglich wirkende Venedig: stille Gassen, Hinterhöfe, Kanäle, Nebenschauplätze. Ja, natürlich auch Gondeln und einige der zahllosen Brücken, aber die gehören nun mal dazu!
Gerd Jütten ist 1961 in Köln geboren und dort aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zum Fotografen an der Fachhochschule Köln arbeitete er ab 1988 als Fotodesigner Produzent für audiovisuelle Medien in einem Stuttgarter Kommunikationsstudio. Seit 1994 lebt und arbeitet er als freischaffender Fotodesigner und Medienplaner in der Nähe von Stuttgart. Thematischer Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit: Architektur und urbane Landschaft.
Eröffnung am 17. April 2012 um 19 Uhr.
Einführung: Adriano Cuffaro, Istituto di Cultura, Stuttgart, und Wilfried Dechau.
Ausstellung: 18. April bis 25. Mai 2012.
Die Galerie ist Donnerstag und Freitag von 15 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.
Tel. 0172 717.87.76
Pressekontakt:
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