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Frank Herford | Imperial Pomp

9. April bis 24. Mai 2013



»Frank Herfort reiste quer durch Russland, wo er nach allen Regeln der Architekturfotografie Wolkenkratzer fotografierte – Gebäude, die nach dem Zerfall der Sowjetunion aus dem Boden gestampft wurden. In ihrer Wucht und Größe erscheinen diese skurril, pompös, exotisch und erinnern zugleich an überdimensionierte sowjetische Denkmäler. Sie drücken Sehnsucht nach vergangener Größe aus und den Ehrgeiz, diese noch zu übertreffen.« (Kathleen Herfurth). Zur Ausstellung ist im Kerber Verlag, Bielefeld, das Buch »Imperial Pomp – Post Soviet Highrise« erschienen. Das Buch wurde zur Ausstellungseröffnung in der Galerie f75 erstmals vorgestellt.

hiepler brunier | stillgestellt

19. Februar bis 22. März 2013

Die Bilder der Ausstellung »stillgestellt« entstanden in der Zeit von 2004 bis 2011, sie sind das Ergebnis mehrerer Reisen nach Israel, Island, Frankreich, Litauen, China, Ecuador, Slowenien, Estland, Brasilien und in die USA. Alle Bewegung in den Bildern ist stillgestellt. Man wartet. Auf Besucher, auf den Bus, auf das Ende des Winters oder ganz einfach auf bessere Zeiten. »Stillgestellt«, so lautet auch der Titel eines Buches mit Bildern von hiepler, brunier und Texten des Philosophen Tomas Kadlcik, des Architekten Lonn Combs und der Fotografin Valeria Herklotz. Es ist der erste Band einer Reihe, die in unregelmäßigen Abständen mit jeweils neuen Themen veröffentlicht werden soll. Jeweils drei der Bücher sollen sich dann in einem Schuber zusammenfinden.
David Hiepler (*1969) und Fritz Brunier (*1972) wurden am Lette-Verein, Berlin, ausgebildet. Sie leben seit 1992 in Berlin und arbeiten seit 1996 unter dem Namen hiepler, brunier, zusammen. Ihre Werke wurden in vielen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (Europäischer Architekturfotografie-Preis architekturbild, Cannes Lions, New York Festival, Bronze beim Art Directors Club Schweiz). Die Fotografen hiepler, brunier setzen sich vor allem mit realen Situationen und Orten auseinander. Landschaften und Architektur gehören daher zu den bevorzugten Sujets.

Peter Litvai | Passé

8. Januar bis 15. Februar 2013

Peter Litvai spielt in seiner Fotoserie »Passé« mit der Doppeldeutigkeit des Wortes. Im klassischen Ballett wird damit eine bestimmte Tanzbewegung beschrieben. Gängiger hingegen ist das Wort passé im Sinne von »aus, vorbei, überlebt, vergangen...« In diesem Sinne verschmilzt Litvai Ballettfotos mit Bildern eines ausgedienten Einkaufszentrums. So wird der Tanz zum Totenritual für ein abgewirtschaftetes Gebäude, das zum letzten Mal, wenn auch nur in der Kollage, mit Leben gefüllt ist. Bewegung und Starre, Leichtigkeit und Schwere weisen subtil und doch sehr eindringlich auf den gemeinsamen Nenner, auf die Vergänglichkeit. Peter Litvai ist 1957 in Budapest geboren und lebt seit 1985 in Landshut. Er arbeitet am Landestheater Niederbayern als Theaterfotograf.

Sabine Haubitz, Stefanie Zoche | Facelift

6. November bis 14. Dezember 2012

Sabine Haubitz und Stefanie Zoche thematisieren in ihrer fotografischen Serie »Facelift« die Spannung zwischen Realität und Fiktion. Seit einigen Jahren kann man den Trend verfolgen, dass die Gerüste von Neu- oder Umbauten mit Fassadensimulationen verkleidet werden. Das Spiel mit den bisweilen täuschend echt bedruckten Planen kann als neuartiges urbanes Phänomen beschrieben werden, das sich zu den traditionellen Werbeplakaten und -tafeln gesellt und das Bild heutiger Großstädte prägt.
In den Aufnahmen von Haubitz + Zoche kommt die im Medium Fotografie enthaltene Ambivalenz, ein inszenatorisches und damit illusionsbildendes sowie ein dokumentierendes, realitätsgetreues Abbildungsverfahren zu sein, deutlich zum Ausdruck.

Erich Mehrl | IG-Farben-Haus

13. September bis 26. Oktober 2012

Das IG -Farben-Haus in Frankfurt am Main wurde von Hans Poelzig entworfen und von 1928 bis 1931 erbaut. Das Gebäude diente ursprünglich als Hauptverwaltung des IG -Farben-Konzerns, nach dem Zweiten Weltkrieg als Hauptquartier der US Armee für Europa. In den 1990er Jahren war es als Sitz der Europäischen Zentralbank im Gespräch. Heute beherbergt es den Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die in zwei Jahren entstandene Aufnahmeserie zeigt in einfühlsamen Fotografien einen beeindruckenden innerstädtischen, durch wechselvolle Geschichte geprägten Gebäudekomplex. Leicht düstere Abendaufnahmen stehen im Kontrast zum fast mediterranen Flair seiner Fotos der Travertin-Fassaden, in denen Poelzigs architektonische Haltung deutlich abzulesen ist. Bevor Erich Mehrl zur Fotografie kam, arbeitete er nach seiner Ausbildung zum Polizeibeamten zehn Jahre in der Fotoredaktion einer Nachrichtenagentur in Frankfurt am Main.

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